• Rudi Zötsch

Der Autor und Gedanken rund um den Corona Virus.

Aktualisiert: 16. Nov 2020

Hallo liebe Leserinnen, liebe Leser.


Wir haben alle ein turbulentes 2020 hinter uns und um ehrlich zu sein, reicht es langsam aber sicher allen zur Genüge.

Das der Coronavirus gekommen ist, um unser aller Leben nachhaltig zu beeinflussen, ist langsam auch den größten Optimisten klar geworden. Ohne Maske geht jetzt wirklich gar nichts mehr.

Die Fallzahlen steigen und Österreich ist vom Vorzeigeland, langsam aber sicher ins letzte Drittel von Europa geschlichen. Sogar die Schweden halten uns auf Abstand.

Aber gut, wir können uns nur bemühen weiter achtsam zu sein. Ich gehöre zu der Gruppe Menschen, die versucht ist alle Regeln einzuhalten, sowohl privat als auch bei uns im Friseurladen. Die Ansicht das mit einer Impfung alles besser wird, teile ich leider nicht.

Laut Köcsal Baltaci von der Presse, der schon im August geschrieben hat:

Obwohl von einer deutlich gestiegenen Impfbereitschaft auszugehen ist, stehen für den kommenden Winter nur unwesentlich mehr Dosen zur Verfügung als in den vergangenen Jahren. Acht Prozent der österreichischen Bevölkerung ließ sich in den vergangenen Jahren gegen die Grippe impfen.

Na Bravo. Wenn man diese Zahlen als Maßstab für die Impfwilligkeit der Österreicher heranzieht, dann gute Nacht. Erst bei über 50 % gegen Corona geimpften Menschen in unserem Land, kann es zu der so erhofften Herdenimmunität kommen. Da auch eine Impflicht, aus ethischen Gründen nicht zur Debatte steht (oder vielleicht besser doch?), sehe ich wie gesagt dunkelgrau für Lockerungen im alltäglichen Leben bei uns. Abhilfe im Alltag, wird wie wir wissen, erst ein Medikament bringen, das die Sterberateauf praktisch Nullsenkt. Also Maske bis 2022? Länger? Wer weiß es schon.

Und sonst?

Das Partyvolk wirkt uneinsichtig. Saugen und Feiern mit Früher Sperrstunde. Wie ungerecht. Ganz ehrlich: schadet sicher niemanden nur bis 1Uhr saufen zu dürfen. Ein Vollrausch geht sich trotzdem aus. Der Katzenjammer am nächsten Morgen ist eben besser. Also eigentlich gut, oder?

Die Club und Lokalbesitzer uns Veranstalter jammern lautstark und das sicher zu Recht.

Keiner hat verdient, dass ihm seine Existenz zwischen den Fingern zerrinnt. Alle Veranstalter und jene Berufsgruppen die zuarbeiten stehen vor dem Ende. Caterer gute Nacht. Busunternehmer sehen berechtigt schwarz. Die Taxibranche geht in die Knie. Reisebüro möchte ich keines besitzen oder betreiben. Mein Blog reicht nicht aus, um alle zu erwähnen.

Erwähnen möchte ich auch, dass ich es nicht mehr hören kann, wenn Menschen aus unserer Gesellschaft

Anfang Mai waren alle einsichtig und gelassen. Keiner wollte auf Urlaub fahren und wenn dann doch nur in Österreich. Heute kann ich sagen, dass doch viele, wenn auch nur für ein paar Tage, im Ausland waren. Geht halt nicht anders. Wir armes Volk. Armer Österreicher.

Wir waren nirgends. Zwei Tagesausflüge nach Kärnten (Firmung & Begräbnis) und dreimal bei unserer Lieblings-Buschenschenke, dem Pichler-Schober in der Südsteiermark.

Das alles, obwohl ich nach 7 Tage arbeiten immer noch 7 Tage zu Hause bin. Ich schreibe extra nicht Urlaub. Urlaub ist etwas, das man sich aussucht und auch bezahlt bekommt. Stellen Sie sich vor, uns geht es trotzdem gut. Nicht, dass es uns nicht beschäftigt hätte, doch, es geht uns gut. Urlaub gibt es dann wieder 2021, wenn nicht erst 2022. Wir werden es überleben.


Apropos Reisen. Wohin führt uns die Corona Reise? Hoffen wir als Erstes, dass die Wien Wahlen bald geschlagen sind und die Regierung sich wieder auf das Tagesgeschäft konzentriert.


Es gibt einiges aufzuholen. Wohin führt uns die Wirtschaftslage? Gibt es einen zweiten Lockdown?

Geht einigen vielen langsam das Geld aus? Ich weiß es nicht. Ich würde die Antworten gerne verdrängen.

Ich bin ein Verfechter für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Wie auch immer es zu finanzieren ist. Diese Aufgabe lässt sich sicher bewältigen. Alle schreien immer nur auf. Alle jammern und sudern. Ich denke, das der ideologische Ansatz in der Angelegenheit es wert sich, sich den Kopf darüber zu zerbrechen. Kurzarbeit bis zum Nimmerleinstag ist ja auch keine Lösung.

Viele wissen alles besser. Ich nicht. Ich wünsche mir nur, das alles wieder besser wird. Gut wird es eher nicht mehr. Der Coronavirus hat es sich zur Aufgabe gemacht unsere Gesellschaft ordentlich durchzurütteln. Kein Stein bleibt möglicherweise auf den anderen. Er hat auch gezeigt, dass es viel mehr dumme Menschen gibt als angenommen. Der amerikanische Präsident empfiehlt, sich Desinfektionsmittel zu spritzen und glaubt in Österreich explodieren Bäume. Ganz ehrlich?

Wie blöd muss man sein! Die Spitze des Eisbergs. Vielleicht sollten einige Österreicher nach Amerika auswandern, fühlen sich dort besser aufgehoben als bei uns. Wer weiß es schon?

Alles, was ich hier geschrieben habe, wissen sie sicher schon oder hoffentlich noch mehr als ich.

Was wir aber alle nicht brauchen, ist Angst zu bekommen oder sie im schlimmsten Falle schon zu haben. Existenzängste sind furchtbar. Liebeskummer auch. Krankheiten ebenso.

Darum sind wir hoffentlich einer Meinung, das Covit19 und seine Ableger braut echt keine Sau.

Wir müssen aber mit ihm Leben und noch besser, unser Leben mit dem Virus gestalten lernen und versuchen schnell möglich wieder zufrieden zu sein. Besser noch Glücklich, besser natürlich beides.

Sehen wir den Virus doch alsChance. Verändern wir uns, werden wir besser. Wer die Cache jetzt nichtnutzt, umseine Lehren aus 2020 zu ziehen und die kommenden Veränderungen anzunehmen, der wird nicht glücklich werden. Ich bin am besten Weg.

KommenSiemit mir, gehen wir ihn gemeinsam. Zufrieden und glücklich!

Indiesem Sinn,

bis bald ihr RudiZötsch.




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